Titelblatt der Dissertation von H. B. Trappe, 1929

Über das Gähnen (1929)

Was passiert eigentlich beim Gähnen? Wir kennen es und kennen es doch nicht.

Das Gähnen ist eine jedem Menschen vertraute körperliche Erscheinung, deren Wesen und Ursachen auch heute noch nicht genügend geklärt sind.
(Trappe 1929: S. 5)

Auch fast 100 Jahre später trifft diese Aussage noch zu! Zwar wurde in den letzten dreissig Jahren so intensiv wie noch nie geforscht, was das Gähnen betrifft – aber schlüssig sind sich die Wissenschaftler nicht unbedingt. Sicher ist: jeder und jede von uns kennt das Gähnen aus eigener Erfahrung. Was es soll, das bleibt ein Mysterium.

Der Gähnakt

Der gesamte Gähnakt besteht aus zum Teil komplizierten Vorgängen u.a. im Bereich des Gesichtes, der Mundhöhle, des Rachens und gewisser Halsregionen[.]
Trappe (1929, S. 5)

Trappe schildert den Ablauf anschliessend im Detail mit dem Mayerschen Schema: Initialphase – Akme – Schlussphase des Gähnens. Zu der Zeit haben sich vor allem Zahnärzte für das Gähnen interessiert? Wahrscheinlich kam es ihnen entgegen, wenn einer seinen Mund mühelos weit aufsperren konnte?

 

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